DVD Cover


Titel: X-Cross

Genre: Horror

Altersfreigabe:
ab 16 beantragt

Land/Jahr: Japan 2007

Regie: Kenta Fukasaku

Darsteller:Ami Suzuki,Hiroyuki Ikeuchi,Shôko Nakagawa

Laufzeit: ca. 87 Min.


DVD (Verleih und Verkauf)

Verleih: splendidfilm

Kauf-VÖ: 26.09.2008

Sprachen: Deutsch, Japanisch

Tonformate: DD 5.1

Untertitel: Deutsch

Bildformat: 16:9 / 1,78:1

Untertitel: Deutsch

Extras:

Behind the Scenes

Interviews


Kurzinhalt des Films:

Aiko und Shiyori wollen sich in den heißen Quellen des
tief in den Wäldern gelegenen Dörfchens Ashikari
entspannen. Im spätherbstlichen Nebel checken sie in
einem kleinen von gruseligen Leuten betriebenes Hotel
ein, indem sie die einzigen Gäste zu sein scheinen.
Warum, erfährt Shiyori schon bald durch ein fremdes
Handy. Ein unbekannter Anrufer warnt sie vor den
Anwohner, Sie entführen Frauen und schlagen ihnen
die Beine ab. Und tatsächlich: Schon klopft die irre
Mörder-Bande an die Tür und ein Überlebenskampf
beginnt. Doch Shiyori ist gut beraten niemand zu
vertrauen, schon gar nicht vermeintlichen Freunden und
unbekannten Rettern.


Trailer:

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Text/Cover/Screenshot by splendidfilm


AM Meinung & Bewertung

Wenn erstmals eine junge Frau im klassischen, pinken Rüschen-Kostüm mit riesigen Scheren als Waffe auftaucht, wissen wir, dass "X-Cross" nicht einfach nur ein anderer Hinterwäldlerhorror ist. Und es wird von da an nur Grotesker. Wenn dann ein Charakter schreit "Jetzt reicht mir das" und es zum Kampf mit ausgefallener Bewaffnung kommt, kann regelrecht alles passieren. Der Horror wird durch den nun aufkommenden Humor zwar geschmälert, geht aber keineswegs vergessen. Und auch für weitere hübsche Überraschungen ist auf dem Weg ins Finale gesorgt.
Der Film ist urjapanisch in seiner Bereitschaft, den Zuschauern verschiedene Genres und abwechselnde Grade der Absurdität zuzumuten. Er ist aber auch in seinem Fetisch bezeichnend - japanische Horrorfilmer lieben Fetische und zelebrieren sie auch in etlichen Filmen. Das Objekt der Begierde diesmal: Beine. Sie werden eingeölt, angestarrt und eben abgehackt. Kenta hätte dies durchaus noch etwas weiter treiben und sexualisieren können, doch auch so schon ist die Fixierung auf das Körperteil genussvoll und gelungen. Man sieht jedenfalls nicht jeden Tag einen Film, in dem durchgedrehte Typen sich darauf fixieren, schönen Damen die Beine abzutrennen.


Fazit: Netter Gruselspaß mit verrückten Einlagen!

Wir geben 4 von 6 Sternen